Bangkok with A View - Tempel von Angkor - Dschungel Khao Sok - Relaxinsel Koh Yao Yai

… Heidis Reisebericht Kambodscha & Thailand 2026

Kambodscha | Thailand | Reisebericht
2 Nächte Bangkok |  4Nächte Siem Reap | 3 Nächte Khao Sok | 6 Nächte Koh Yao Yai

So reiste Heidi mit ihrer Familie im Mai 2026

Vier ganz unterschiedliche Reiseerlebnisse in einem Urlaub: pulsierendes Großstadtleben in Bangkok, die mystische Tempelwelt von Angkor, spannende Naturerlebnisse im Khao Sok Nationalpark und zum Abschluss entspannte Inseltage auf Koh Yao Yai. Ende Mai 2026 habe ich mich mit meiner Familie auf den Weg gemacht, um neue Hotels und besondere Erlebnisse für unsere Bamboo-Travel-Reisen persönlich zu testen.

"Unvergessliche Tage für die ganze Familie mit vielen Highlights..."
Heidi Bleicher
FairReisen Kreateurin

Entspannt nach Südostasien mit Etihad Airways

Unsere Reise begann mit Etihad Airways und einem angenehm unkomplizierten Flug nach Bangkok. Die Abläufe waren gut organisiert, sämtliche Flüge waren pünktlich und auch der Service an Bord konnte überzeugen. Positiv aufgefallen ist uns das Mehrweggeschirr, mit dem zumindest ein Teil des sonst üblichen Verpackungsmülls vermieden wird.

In der Economy Class lassen sich gegen einen überschaubaren Aufpreis Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit reservieren. Gerade auf einem Langstreckenflug ist das eine Investition, über die man sich spätestens nach einigen Stunden ziemlich freut.

Bangkok mit Aussicht

In Bangkok bezogen wir ein So Cozy Zimmer im stylischen SO/ Bangkok. Und „Bangkok with a View“ war hier tatsächlich Programm: Durch die großen Fenster blickten wir direkt über den grünen Lumpini Park auf die Skyline der Stadt. Eine Aussicht, bei der man morgens gerne erst einmal ein paar Minuten länger am Fenster stehen bleibt.

Das Hotel ist modern, farbenfroh und alles andere als zurückhaltend gestaltet. Gerade diese Mischung aus kreativem Design, urbanem Lifestyle und der Lage direkt am Park macht das SO/ Bangkok zu einer spannenden Adresse für einen City-Aufenthalt.

Einer unserer Lieblingsplätze war der spektakuläre Infinity Pool. Während man im Wasser entspannt, breitet sich unter einem der Lumpini Park aus und dahinter ragen die Hochhäuser Bangkoks in den Himmel. Viel besser lässt sich eine Pause vom Großstadttrubel kaum inszenieren.

SO/Bangkok - Super Lage für Erkundungen in nächster Nähe

Natürlich zog es uns trotzdem hinaus. Wir spazierten durch den Lumpini Park, wo wir gleich mehrere stattliche Bindenwarane beobachten konnten. Die imposanten Tiere gehören hier beinahe zum Inventar und sorgen vor allem bei Kindern zuverlässig für Begeisterung.

Außerdem besuchten wir das neue Dusit Central Park mit seinem begrünten Dachpark und dem modernen Einkaufszentrum. Das Areal bildet einen spannenden Kontrast zum benachbarten Lumpini Park und zeigt ziemlich eindrucksvoll, wie Bangkok gerade versucht, moderne Architektur und neue Grünflächen miteinander zu verbinden.

Rooftop Bar - Must Do in Bangkok

Den Tag ließen wir ganz standesgemäß bei einem Sundowner in der Rooftop Bar des SO/ Bangkok ausklingen. Vor uns die Lichter der Stadt, unter uns der Park und dazu ein kühles Getränk: Bangkok kann schon ziemlich überzeugend sein.

Von Bangkok zu den Tempeln von Angkor

Mit Bangkok Airways flogen wir weiter nach Siem Reap. Der neue internationale Flughafen liegt ein gutes Stück außerhalb der Stadt und wirkt mit seinen großzügigen Dimensionen beinahe überraschend groß. Dort wurden wir bereits von unserem deutschsprachigen Reiseleiter Pan erwartet, der uns während der kommenden Tage begleiten sollte.

Unser Zuhause in Siem Reap war das wunderschöne Navutu Dreams Resort. Schon beim Betreten der Anlage fühlten wir uns wie in einer tropischen Oase. Üppiges Grün, mehrere Swimmingpools, viel Platz und eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre machen das kleine Resort zum idealen Rückzugsort nach einem erlebnisreichen Tag rund um Angkor.

Die Geschmäcker Kambodschas - nichts für schwache Nerven

Viel Zeit zum Ausruhen blieb am ersten Abend allerdings nicht, denn es wartete gleich eine kulinarische Entdeckungstour auf uns.

Per Tuk Tuk ging es von einer Station zur nächsten durch Siem Reap. Wir starteten mit einem Gin Tasting, probierten kambodschanische Spezialitäten und tasteten uns sogar an verschiedene Insekten heran. Sagen wir es so: Manche Reiseerinnerungen bleiben einem vor allem wegen ihres Geschmacks im Gedächtnis, andere wegen der kleinen Überwindung davor.

Danach wurde es wieder etwas weniger abenteuerlich. Es gab wunderbar zartes Grillrind, eine aromatische Nudelsuppe an einer Garküche und zum Abschluss einen süßen Pancake mit Kokos. Die Tour war ein herrlich ungezwungener Einstieg in Siem Reap und zeigte uns eine Stadt, die kulinarisch weit mehr zu bieten hat, als viele zunächst vermuten.

Magie des Morgens am sagenhaften Angkor Wat

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker zu einer Uhrzeit, zu der man normalerweise noch nicht einmal über Frühstück nachdenken möchte. Doch wer den Sonnenaufgang über Angkor Wat erleben möchte, muss früh aus den Federn.

Als sich der Himmel langsam aufhellte und die berühmten Türme von Angkor Wat immer deutlicher vor uns auftauchten, war die Müdigkeit schnell vergessen. Da wir in der Green Season unterwegs waren, war die Zahl der Besucher überschaubar. Und so lag eine besondere, fast andächtige Stimmung über dem Tempelareal.

Gemeinsam mit Pan erkundeten wir anschließend die weitläufige Anlage. Seine Geschichten über die Bauweise, die religiöse Bedeutung und das Leben zur Zeit des Khmer-Reiches ließen die steinernen Reliefs und Türme plötzlich viel lebendiger werden. Genau hier zeigt sich der große Vorteil eines wirklich guten Reiseleiters: Man sieht nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk, sondern beginnt, seine Geschichten zu verstehen.

Wie Mogli und Balu im Dschungeltempel

Weiter ging es zum berühmten Dschungeltempel Ta Prohm. Gewaltige Baumwurzeln umklammern Mauern, wachsen über Türstürze hinweg und scheinen den Tempel Stück für Stück wieder in den Wald zurückzuholen. Diese Verbindung aus Architektur und Natur ist faszinierend und wirkte auf unsere Kinder mindestens genauso beeindruckend wie auf uns Erwachsene.

So viele faszinierende Tempel

Danach besuchten wir Angkor Thom mit dem Bayon-Tempel und seinen geheimnisvollen steinernen Gesichtern, den Baphuon-Tempel sowie die berühmte Elefantenterrasse. Obwohl wir an diesem Tag viele Tempel sahen, fühlte sich die Tour nie wie ein pflichtbewusstes Abhaken von Sehenswürdigkeiten an. Dafür sorgte Pan mit seinen Geschichten, kleinen Anekdoten und lockeren Gesprächen unterwegs.

Mittagessen auf dem Land

Zum Mittagessen kehrten wir in einem traditionellen Bauernhaus mitten im Tempeldistrikt ein. In entspannter Atmosphäre genossen wir ein köstliches kambodschanisches Essen und konnten die vielen Eindrücke des Vormittags noch einmal Revue passieren lassen. Gleichzeitig blieb Zeit, um Pan mit all den Fragen zu löchern, die während der Besichtigungen aufgekommen waren.

Kleine pelzige Helden mit einer großen Aufgabe

Am nächsten Tag lernten wir einige ganz besondere Helden kennen. Im APOPO Visitor Center werden sogenannte HeroRATs ausgebildet. Die afrikanischen Riesenhamsterratten können mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn Sprengstoff aufspüren und helfen dabei, Landminen und andere explosive Überreste zu finden.

Bei einer Vorführung konnten wir beobachten, wie konzentriert und flink die Tiere ein vorbereitetes Gelände absuchten. Besonders beeindruckend ist, dass die Ratten aufgrund ihres geringen Gewichts keine Mine auslösen können. Zum Abschluss durften wir sogar eines der Tiere auf den Arm nehmen.

Zugegeben, eine Ratte hätte vor der Reise vermutlich nicht ganz oben auf unserer persönlichen Kuscheltierliste gestanden. Nach diesem Besuch sah die Sache allerdings anders aus. Die Tiere sind nicht nur ausgesprochen possierlich, sondern leisten gemeinsam mit ihren Trainern eine enorm wichtige Arbeit.

Authentisches Dorfleben rund um Siem Reap

Anschließend verließen wir die bekannten Sehenswürdigkeiten und tauchten in das ländliche Leben rund um Siem Reap ein. Der Tag stand ganz im Zeichen des Community Based Tourism, also eines Tourismuskonzepts, bei dem die Menschen vor Ort direkt an den Einnahmen beteiligt werden und ihre Traditionen selbst präsentieren.

Wir besuchten verschiedene Familien und durften ihnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen. Dabei lernten wir, wie traditionelle Reisnudeln hergestellt werden, und konnten natürlich gleich eine frisch zubereitete und unglaublich köstliche Nudelsuppe probieren.

Spaß mit den Einheimischen

An einer weiteren Station bereiteten wir Klebreis in einem Bambusrohr zu. Der Reis wird gemeinsam mit Kokosmilch und weiteren Zutaten in das Rohr gefüllt und anschließend über dem Feuer gegart. Das Ergebnis schmeckt nicht nur hervorragend, sondern kommt praktischerweise gleich in seiner eigenen natürlichen Verpackung daher.

Wir versuchten uns außerdem an kleinen Souvenirs aus Palmblättern und probierten frisch hergestellten Palmzucker. Natürlich sahen die Arbeiten der Einheimischen deutlich eleganter aus als unsere eigenen Bastelversuche. Aber genau darum geht es bei solchen Begegnungen: mitmachen, nachfragen, ausprobieren und auch einmal herzhaft über das eigene Talent lachen.

Lunch in einem wunderschönen Homestay

Zum Mittagessen waren wir in einem wunderschönen Homestay inmitten der Felder zu Gast. Fernab der touristischen Hauptattraktionen erlebten wir hier ein ruhigeres, persönlicheres Kambodscha. Gerade die Mischung aus weltberühmten Tempeln und diesen authentischen Begegnungen machte unsere Tage in Siem Reap so besonders.

Willkommen im Dschungel von Khao Sok

Von Siem Reap flogen wir mit Bangkok Airways über Bangkok nach Phuket. Von dort führte unsere Reise weiter in den Khao Sok Nationalpark.

Schon die Fahrt zeigte, wie sehr sich die Landschaft veränderte. Die Bebauung wurde weniger, das Grün dichter und schließlich tauchten die mächtigen Karstfelsen auf, die diese Region so unverwechselbar machen.

Unser Hotel, das Lost Horizon Resort Khao Sok, begeisterte uns vom ersten Moment an. Das neue Resort verbindet gehobenen Komfort mit einem stilvollen Kolonialflair und fügt sich wunderbar in die üppige Natur ein.

Wir wurden vom General Manager persönlich und ausgesprochen herzlich begrüßt. Beim köstlichen Abendessen wartete dann noch eine gelungene Geburtstagsüberraschung auf mich: Das Team brachte einen kleinen Kuchen und sang ein Geburtstagsständchen. Solche persönlichen Momente kann man in keiner Hotelbeschreibung versprechen, aber sie machen einen Aufenthalt eben oft unvergesslich.

mit dem Bambusfloß durch die Karstlandschaft

Am nächsten Morgen ging es mit einem traditionellen Bambusfloß auf den Sok River. Langsam glitten wir über den ruhigen Fluss, während rechts und links dichter Dschungel und steile Karstfelsen aufragten.

Da es keinen Motor gab, hörten wir vor allem das Plätschern des Wassers, Vogelrufe und die Geräusche aus dem Wald. Eine wunderbare Art, diese Landschaft ganz in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Kaffeepäuschen auf Dschungel-Art

Unterwegs legten wir eine Kaffeepause ein. Schnell ein Feuer entfacht und dann wird das Wasser direkt im Bambusrohr erhitzt. Kaffee oder Tee aufgebrüht und stilecht im frisch geschnitzten Bambusbecher serviert. Einfach, ursprünglich und in dieser Kulisse unter den mächtigen Karstfelsen ziemlich genial.

Kreativzeit im Resort - so beruhigend

Am Nachmittag wurde es kreativ. Gemeinsam sammelten wir Blätter und Blüten in der Umgebung des Resorts und nutzten sie anschließend, um ein Tischtuch zu bedrucken. So entstand ein ganz persönliches Souvenir, das uns auch zu Hause an die Farben und Formen des Dschungels erinnern wird.

Nachts mit dem Kajak durch den Dschungel

Am Abend paddelten wir mit Kajaks über den Fluss. Dabei entdeckten wir hoch oben in einem Baum eine große grüne Schlange. Sie lag dort erstaunlich entspannt, während wir sie mit respektvollem Abstand betrachteten.

Nach Einbruch der Dunkelheit zeigte der Dschungel noch einmal eine ganz andere Seite. Frösche, Zikaden und unzählige weitere Tiere sorgten für eine faszinierende Geräuschkulisse. Ganz still wird es im Regenwald eben nie. Und genau das macht seinen Reiz aus.

Übernachten im schwimmenden Resort - weitab

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns zunächst vom Lost Horizon Resort und fuhren weiter zum Cheow-Lan-See. Schon die Bootsfahrt zu unserem schwimmenden Resort war ein Erlebnis.

Aus dem smaragdgrünen Wasser ragen mächtige Kalksteinfelsen empor, deren Spitzen oft von dichtem Grün bewachsen sind. Immer wieder legten wir kleine Fotostopps ein, obwohl die Landschaft eigentlich in jeder Richtung ein Postkartenmotiv bot.

Unser schwimmendes Resort lag mitten auf dem See. Direkt von der Unterkunft aus konnten wir ins warme Wasser springen oder mit dem Kajak paddeln. Einmalig schön vor dieser beeindruckenden Kulisse baden.

Wasserfall Wandern - was für ein Spaß

Am Nachmittag unternahmen wir eine außergewöhnliche Wanderung. Dabei folgten wir einem Wasserfall bergauf, kletterten über Steine und liefen teilweise direkt durch das Wasser. Unser Ziel war ein riesiger Banyanbaum, dessen gewaltige Wurzeln und Äste deutlich machten, wie alt und kraftvoll dieser Wald ist.

Eine Übernachtung auf dem Cheow-Lan-See ist kein klassischer Hotelaufenthalt. Es geht weniger um perfektes WLAN oder eine große Auswahl an Unterhaltung, sondern um die einmalige Lage, die Stille auf dem Wasser und das Gefühl, für kurze Zeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.

Inselausklang auf Koh Yao Yai

Nach so vielen Eindrücken, frühen Starts und Erlebnissen war es Zeit für ein paar entspannte Tage am Meer. Unser letztes Ziel war die Insel Koh Yao Yai und das herrliche Santhiya Koh Yao Yai Resort & Spa.

Schon die Ankunft im Resort ist beeindruckend. Die Anlage zieht sich an einem Hang empor und ist geprägt von dunklem Holz, aufwendigen Schnitzereien und traditionellem thailändischem Design.

Unsere Ocean View Pool Villa setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Vom privaten Pool und der Terrasse blickten wir weit über das Meer und die vorgelagerten Inseln. Eine Aussicht, an der man sich auch nach mehreren Tagen nicht sattsehen kann.

Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir ganz bewusst ohne großes Programm. Wir genossen den Strand, die Pools, gutes Essen und die besondere Atmosphäre des Resorts. Nach Bangkok, Angkor und dem Dschungel von Khao Sok war Koh Yao Yai genau der richtige Ort, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen.

Die perfekte Mischung für uns als Familie mit zwei Teenagern

Rückblickend fühlte sich unsere Reise beinahe wie vier unterschiedliche Urlaube an.
In Bangkok erlebten wir eine moderne Metropole mit spektakulären Aussichten und überraschend viel Grün.
Rund um Siem Reap tauchten wir in die Geschichte des Khmer-Reiches ein, probierten uns durch die kambodschanische Küche und lernten Menschen kennen, die uns einen persönlichen Einblick in ihr Leben ermöglichten.
Im Khao Sok Nationalpark standen Natur, Bewegung und kleine Abenteuer im Mittelpunkt.
Und auf Koh Yao Yai hieß es schließlich nur noch: ankommen, ausatmen und genießen.

Genau diese Abwechslung macht eine individuell zusammengestellte Südostasienreise für mich so reizvoll. Man muss sich nicht zwischen Kultur, Natur, besonderen Hotels und entspannten Strandtagen entscheiden. Mit einer stimmigen Planung lässt sich all das miteinander verbinden, ohne dass die Reise gehetzt wirkt.

Und das Beste daran: Nach dieser Reise habe ich nicht nur viele neue Eindrücke mit nach Hause gebracht, sondern auch einige Erlebnisse und Hotels entdeckt, die künftig ganz sicher in unsere persönlichen Bamboo-Travel-Empfehlungen einfließen werden.